Dorothea Goder Ausstellung „Fantastische Welten“ im Korbmacher Museum Beverungen-Dalhausen

Die Brakeler Künstlerin Dorothea Goder hatte ihre Studienzeit an den Universitäten Bochum und Dortmund in den Bereichen Kunst, Sozialwissenschaften und Pädagogik mit der 2. Staatsprüfung für das Lehramt an der Sekundarstufe 2 beendet. Danach hat sie mehr als drei Jahrzehnte am Berufskolleg des Kreises Höxter pädagogisch und organisatorisch gearbeitet. © text & fotos: franz goder 2018

Beverungen-Dalhausen  /  Kreis Höxter  GERMANY / ALLEMAGNE / NRW

​Die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit verschwammen für die Besucher der Vernissage: Dorothea Goder zeigt ihre „Fantastischen Welten“ im Korbmacher-Museum in Dalhausen. Das Korbmacher-Museum setzt damit einen markanten Schlusspunkt im Rahmen seiner Kunst-Ausstellungsreihe des Jahres 2018.

Franz Goder erläuterte während seiner Einführung in die Ausstellung den kunstinteressierten Besucherinnen und Besuchern der Vernissage im Korbmacher-Museum, dass die Entscheidung für das iPad als künstlerischem Werkzeug Dorothea Goder neue Wege der Malerei entdecken liess, neue Ausdrucksformen künstlerischer Inspiration wurden möglich. Das Tablett sei für die Künstlerin und Kunstpädagogin Skizzenblock und Leinwand zugleich. 30 großformatige Leinwand-Drucke gäben einen kleinen Einblick in die mit dem Tablett realisierbare vielfältige Kreativität der Brakeler Künstlerin.

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Janusz Siewierski „Teenager“ – Skulpturen

Der 1957 in Lowicz (Polen) geborene Künstler sieht auch den Bronzeguss, den er selbst beherrscht, als Teil des Gestaltungsprozesses. Nach einer Ausbildung zum Restaurator und Schreiner hatte er Bildhauerei an der Akademie für Bildende Künste in Warschau studiert.© franz goder 2018

Skulpturen aus den klassischen Bildhauermaterialien Holz und Stein erwarteten die Besucherinnen und Besucher der Vernissage im Rittersaal der Burg Dringenberg: Janusz Siewierski präsentierte – inspiriert von der Leichtigkeit und Offenheit der jungen Menschen –  seine Ideen und Arbeiten mit der Ausstellung „Teenager“.  Albert Schriefer von ARTD Driburg zeigte sich in seinen einführenden Worten angetan von den präsentierten Skulpturen. So beeindruckten den erfahrenen Kunstexperten aus Beverungen einige Arbeiten durch Details, die auf den ersten Blick für den spontan schauenden Betrachter vielleicht nicht  gleich erkennbar werden. Siewierski, der ausschliesslich figürlich arbeitet, benutzt neben den klassischen Materialien Holz und Stein auch Wachs, Bronze und Beton.

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ARTD DRIBURG – „…was uns verbindet“

Der Titel der Ausstellung gab viel Raum für Spekulationen, welcher Art von Kunst man an diesem historischen Ort am Tag des offenen Denkmals begegnen würde. © text und fotos: franz goder 2018

„… was uns verbindet“ war das Motto am Tag des offenen Denkmals 2018, der seit 1993 bundesweit durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert wird. Die kreativ Schaffenden des Kunst- und Kulturvereins ARTD Driburg präsentierten ihr Arbeiten zu diesem Leitgedanken während einer Vernissage im Historischen Rathaus Dringenberg

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Ulf Reisener und Ingo Warnke „Heiliger Schein in Dringenberg“

Bad Driburg-Dringenberg  GERMANY / ALLEMAGNE / NRW  Vernissage in der Burg Dringenberg am 22. Juli 2018

Die Bildhauer Ulf Reisener und Ingo Warnke, gründeten 2004 zur Umsetzung ihrer künstlerischen Ideen die gemeinsame Werkstatt „Heiliger Schein“. Die Werkstatt liegt auf einem Resthof in Kührsdorf zwischen Preetz und Ascheberg am Rande der Holsteinischen Schweiz. © text & foto: franz goder

Ihre Skulpturen und Installationen aus Holz und Stein überraschten mit ihrem sehr eigenständigen Charakter die an eine grosse Bandbreite unterschiedlicher Kunstpräsentationen gewöhnten Besucherinnen und Besucher der Vernissage im Rittersaal der Burg Dringenberg: Ulf Reisener und Ingo Warnke präsentierten ihre Ideen und Arbeiten mit der Ausstellung „Heiliger Schein in Dringenberg“ im Rittersaal und im Gewölbekeller der Burg.

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Jennifer Eckert – „Foliation“

Bad Driburg-Dringenberg  GERMANY / ALLEMAGNE / NRW  Impressionen von der Ausstellungseröffnung am 22. Juli 2018 Im Historischen Rathaus Dringenberg

Die 1988 in Reinbek geborene Jennifer Eckert studierte von 2009 bis 2015 Typografie an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Nach Abschluss mit dem Master of Arts lebt und arbeitet sie zur Zeit in Berlin. © text & fotos franz goder

Filigrane Gebilde aus Fäden und Papier gaben dem Raum eine neue Struktur.  Wie Schichten blättriger Flächen, übereinandergelegt und aufgeblättert zu raumgreifender Installation: „Foliation“, so der Titel der Ausstellung von Jennifer Eckert im Historischen Rathaus Dringenberg, führt die Gäste der Vernissage zu neuen Sinneswahrnehmungen.

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TIM JOHNSON „LINES and FRAGMENTS – LINIEN & FRAGMENTE“

Impressionen von der Vernissage am 15. Juli 2018 im Korbmacher Museum in Beverungen-Dalhausen / Kreis Höxter

Er kommt in der Welt herum und strahlt gleichzeitig Ruhe und Dynamik aus: Tim Johnson reiste aktuell aus Schweden an,  ist Engländer mit kreativem Wohnsitz in der Nähe von Barcelona und hatte auch Objekte von einem früheren Aufenthalt in Australien mitgebracht.  © Text und Foto: franz goder 2018

Das Korbmacher-Museum in Dalhausen hatte im Rahmen seiner Kunst-Ausstellungsreihe des Jahres 2018 und als Einstieg in die Veranstaltungsreihe „Akademie Flechtsommer“ zur Eröffnung der Ausstellung „LINES AND FRAGMENTS – LINIEN UND FRAGMENTE“ eingeladen.

Tim Johnson präsentiert seine künstlerischen Arbeiten, die tief im traditionellen Flechthandwerk verwurzelt sind. Die Werkschau parallel zur mittlerweile 5. „Akademie Flechtsommer“ in Dalhausen zeigt eine Vielfalt, die geneigte Besucher in Erstaunen versetzt, haben manche doch sicherlich Bilder von Flechtarbeiten im Kopf, die eher auf Gebrauchsgegenstände gerichtet sind. Seine Kunstwerke und die  Arbeiten seiner mit einigen Objekten beteiligten Partnerin Monica Guilera zeigen jedoch sehr anschaulich, dass Flechtarbeiten und freie künstlerische Entfaltung keine Gegensätze sind.

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Nina & Stefan Lindlahr – „Klangspuren“ in der Burg Bad Driburg-Dringenberg

Nina und Stefan Lindlahr sind ein eingespieltes Team. Im Rittersaal der Burg Dringenberg inspirieren sie auch durch mehrere Video-Installationen. © bild und text – franz goder 2018

„Klangspuren“ zu erforschen mit Nina und Stefan Lindlahr in einer – wie in der Einladung stand – „textil-audio-visuellen Spurensuche“ war auch für die an viele ungewöhnliche Impressionen gewöhnten Besucherinnen und Besucher der Vernissage im Rittersaal eine ganz neue Erfahrung.

Sie erzählen in mixed-medialen Arbeiten vom Erinnern durch Sprache, durch ein Objekt, durch Klang und Material. Untersucht werden dabei Äquivalenzen von materiell-textiler und klanglich-musikalischer Wahrnehmung in biografischen und kulturellen Kontexten. Während der Performance im Rittersaal der Burg Dringenberg  konnten die Gäste der Vernissage durch herumgereichte Materialien textile Stoffe „hören“ und Klänge „fühlen“. Mehr lesen unter …..

„Klangspuren“ – Nina und Stefan Lindlahr in der Burg Dringenberg

Sammlung Georg F. Hesselbach „Es werden noch Wunder geschehen“

Der Kunstsammler und Unternehmer Georg Friedrich Hesselbach (Jahrgang 1941) hatte im Jahre 1971 die INTERPANE-Glas-Gruppe mit einem ersten Werk in Lauenförde im Kreis Höxter gegründet. Seit 1990 ist er  Kunstsammler und Kunstmäzen. © franz goder 2018

Das Korbmacher-Museum hatte  zur Eröffnung der Ausstellung „ES WERDEN NOCH WUNDER GESCHEHEN“ mit der Präsentation von Bildern aus der Sammlung Georg F. Hesselbach eingeladen. Alle ausgestellten Bilder habe in den frühen 90er Jahren Georg Friedrich Hesselbach mit großer Weitsicht und künstlerischem Gespür gesammelt, so Jürgen Böker, der Vorsitzende des Heimatvereins.

In der Zeit des Wandels um 1990 und der gedanklichen Neuorientierung im Berlin ohne Grenze trafen die beiden Galeristen Rüdiger Küttner und Rainer Ebert (deren Arbeit als Kunsthändler geht in der DDR bis in das Jahr 1974 zurück) den Unternehmer Georg F. Hesselbach, der sich seit 1989 im Kunstbereich engagieren wollte. Daraus entstand eine unternehmerische Partnerschaft und eine Kundenbeziehung, die dann auch im Laufe der Zeit zum aktuellen Standort der Galerie in der Auguststrasse 19 in Berlin Mitte führte. Lesen Sie mehr …

Ausstellungseröffnung Sammlung Georg F. Hesselbach

Ausstellung Rosita Oremek „Querschnitt“ im Korbmacher Museum Dalhausen

Die Künstlerin Rosita Oremek zeigt im Korbmacher-Museum in Dalhausen als „Querschnitt“ Acrylbilder im kräftigen Spiel der Farben und gleichzeitig in der ehemaligen Synagoge Borgholz, einem Nachbarort und Ortsteil der Orgelstadt Borgentreich, Acrylbilder in gedämpfter Farbgebung unter dem Titel „Zwischen Erinnerung und Assoziation“. Die Ausstellung „Querschnitt“ im Korbmacher-Museum Dalhausen präsentiert über 90 Arbeiten von 1996 bis in das aktuelle Jahr hinein. Ein Rundgang durch die Ausstellungsräume zeigt die Intensität der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten von Rosita Oremek. Mehr zur Ausstellung unter:

Vernissage-Impressionen Rosita Oremek in Dalhausen

Wolfgang Daum – „Leidenschaft für Stein“ im Kreishaus Höxter

Die handwerkliche Qualität und die künstlerische Idee müssen für Wolfgang Daum zusammenfliessen, um eine gute Form zu ergeben. © Fotos und Text: franz goder

„Ich begegne dem Stein nicht mit einem vorgefertigten Plan zu einer Skulptur. Vielmehr entstehen Skulpturen in der ‚Zwiesprache‘ mit dem Stein, der mögliche Formen nahelegt. Dabei nimmt die Idee allmählich Gestalt an“. Nun – Ergebnisse dieses Dialoges stellte der Künstler Dr. Wolfgang Daum während der Vernissage zu seiner Ausstellung „Leidenschaft für Stein“ im repräsentativen Aufgang und insbesondere im Bereich vor der Aula des Kreishauses Höxter den Besucherinnen und Besuchern vor. Mehr …….

Wolfgang Daum – Leidenschaft für Stein – Vernissage

Kornelia Kopriva „Meditation und Euphorie“ Korbmacher-Museum Dalhausen

Die scheinbar dekorativ wirkenden Arbeiten sind die Essenz der höchsten Konzentration des künstlerischen Denkens und Arbeitens. © Fotos und Text: franz goder

Beverungen-Dalhausen  / Kreis Höxter.    GERMANY / ALLEMAGNE / NRW

 „Die Eigenschaft des reinen Geistes ist das Schauen und nicht das Wissen“ zitierte Kunsthistoriker Dr. Michael Jähne den Dichter Justinus Kerner (1829) zu Beginn seiner in die Ausstellung „MEDITATION & EUPHORIE“ mit Arbeiten der Künstlerin Cornelia Kopriva aus Paderborn einführenden Worte während der Vernissage im Korbmacher-Museum in Dalhausen.

Die Ausstellung zeigt zwei Schwerpunkte der Arbeiten von Kornelia Kopriva. Da gibt es einerseits die Arbeiten mit leuchtenden und kräftigen Farben in Acryl auf Leinwand. Andererseits fallen sofort die grossformatigen Zeichnungen ins Auge, die aus einer mit Pinsel und Rakel aufgetragenen Tuschespur entstehen – hier dominiert das Wechselspiel von grauen, schwarzen und weißen Farbtönen.

Weitere Infos hier: Vernissage zur Ausstellung Kornelia Kopriva „Meditation & Euphorie“ in Dalhausen

Ludwika Ogorzelec „RaumKristallisation – DARK AGES“ in Bad Driburg – Dringenberg

„DARK AGES“ wurden in der Einladung zur Vernissage angekündigt. Die mit dem Titel anklingende Assoziation an dunkle Zeiten in mittelalterlichen Sagen von Brunnen und Rittern passte vorzüglich zum Ambiente des Burghofes und des Rittersaales der Burg Dringenberg bei Bad Driburg. © franz goder 2017

Die in Polen geborene und seit 1985 in Paris lebende Künstlerin Ludwika Ogorzelec  hat in den vergangenen 40 Jahren ihre Installationen weltweit gezeigt. Nun also Dringenberg. Ludwika Ogorzelec zeigt hier zwei aufwendige „RaumKristallisationen“ aus dem Zyklus „Space Crystallization“. Ludwika Ogorzelec benutzt als Material für ihre im Detail filigranen, in der Gesamtheit jedoch raumgreifenden Arbeiten Plastikfolie – sie verwendet respektvoll den Begriff „Industrielle Seide“.   

Weitere Infos hier unter www.artcamp.de

Malen um die Burg Dringenberg 2017

Freie Malerei, Malerei nach Vorlagen, Webbilder, plastische Objekte, Malerei mit dem Pinsel, Malerei mit Stiften unterschiedlicher Art, figurative Darstellungen aus Holz und Metall, Malerei mit dem iPad und etwas Steinbildhauerei – unterschiedliche Stile und Persönlichkeiten fanden unter der Sonne Dringenberg’s im Innenhof der Burg ein Miteinander inspirierender Momente. © fotos: franz goder

„Malen um die Burg Dringenberg 2017“, so das Motto des Nachmittags, fand in diesem Jahr zum 19. Mal statt. Die Gäste waren zum 13. August 2017 eingeladen zu Inspiration, zu Diskussionen mit den Kunstschaffenden und auch zu einem gemütlichen Gedankenaustausch bei Kaffee und Kuchen im Rittersaal der Burg. Dazu hatte sich der Innenhof der Burg Dringenberg in einen Markt der Möglichkeiten für Kunstschaffende und Kunstinteressierte verwandelt.

http://www.artcamp.de/artists//malen-um-die-burg-2017-bad-driburg-dringenberg-burghof/

Mein Haus ist (d)eine Burg – Ausstellung in der Burg Dringenberg über Frieden, Freiheit und das DAHINTER

Bilder stehen in Mauernischen, filigrane Figuren werden in einer Reihung präsentiert und lebensgroße Figuren begegnen den kunstinteressierten Forschern in mehreren Gewölben. © foto: franz goder

Angst wäre der falsche Begleiter, wenn man in den Gewölbekeller und in das alte Verlies der Burg Dringenberg hinabsteigt. Ohne Hinabsteigen geht es aber nicht, will man die Arbeiten der fünf Kunstschaffenden in der aktuellen Ausstellung „Mein Haus ist (d)eine Burg“ erkunden. Das Kellergewölbe der Burg Dringenberg bietet bis zum (ehemaligen) Verlies vielfältige Ansichten und Perspektiven, über die sich Kunstbegeisterte dem Ausstellungsthema nähern können.  Mehr —>

mein haus ist deine burg – gewölbekeller burg dringenberg

Günter Stangelmayer „Fragmente“ Ausstellung in der Burg Dringenberg

Der Kasseler Künstler Günter Stangelmayer hat nach seiner Ausbildung als Holzbildhauer und seinem mit Auszeichnung abgeschlossenen Studium der bildenden Kunst an der Kunsthochschule Kassel seine Leidenschaft für die künstlerische Arbeit mit Holz und Stahl entdeckt. © foto: franz goder

Da staunten die Stammbesucher der Ausstellungseröffnungen in der Burg Dringenberg nicht schlecht. Nein – es ist kein neuer Innenausbau des Rittersaales der Burg Dringenberg geplant. Und ja – was spontan für manche Besucher auf den ersten Blick wirken könnte wie die Struktur einer neuen Raumaufteilung, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Teil der Kunst des Kasseler Künstlers Günter Stangelmayer.   Mehr —->

Günter Stangelmayer – Ausstellung „Fragmente“ in der Burg Dringenberg

Kunstpreis Paderborn 2016 Verleihung an Christine Steuernagel

2009 wurde Christine Steuernagel (2. von rechts) Mitglied bei European Artists e.V.. Christine Steuernagel lebt und arbeitet seit 45 Jahren als Künstlerin in Paderborn, hat an zahlreichen nationalen und internationalen Gruppenausstellungen teilgenommen und darüber hinaus etliche Einzelausstellungen bespielt. © Foto: Franz Goder

In Christine Steuernagels Kunst kommt dem Faktor Zeit und damit der Geschichte ein zentrale Rolle zu, sei es inhaltlich, formal oder im Entstehungsprozess der Werke. Für die Künstlerin wirkt das Wissen um die Vergangenheit in die Zukunft hinein“. Die Lust, in historischen und zeitgeschichtlichen Bezügen zu denken und die Erkenntnisse in künstlerischen Statements auszudrücken, war bei Christine Steuernagel schön früh zu erkennen: Nach dem Lehramtsstudium mit Staatsexamen in den Bereichen Geografie, Kunst und Germanistik erweiterte sie ihre Erkenntnisfähigkeiten mit einem Magisterstudium in den Bereichen Philosophie und Kunst.  Lesen und sehen Sie mehr …

http://www.artcamp.de/artists/christine-steuernagel_kunstpreis-2016-paderborn_sparkasse-paderborn-detmold/

KARIN WELKE – SCHATZSUCHE – Tapisserien & Malerei

2005 wurde Karin Welke Mitglied in der Fédération Internationale Culturelle Féminine. Karin Welke hat an zahlreichen nationalen und internationalen Gruppenausstellungen teilgenommen und darüber hinaus etliche Einzelausstellungen bespielt. © Foto: Franz Goder

Sofort gefangen genommen wurden die Besucher der Vernissage in der  Burg Dringenberg von den großformatigen Werken der Künstlerin Karin Welke: Schatzsuche, so der Titel der Ausstellung, lud die Gäste ein zu einer Suche nach den kleinen Motiven, die in den großen Tapisserien entdeckt werden konnten. Das „Malen mit Fäden“ lässt Raum für Zufälle und Überraschungen.  Dieser im Schaffensprozess entstandene Mikrokosmos der vielen kleinen Szenen will entdeckt werden.  MEHR ZUR VERNISSAGE:

http://www.artcamp.de/artists/karinwelke2016/

Erd-Charta – SCHREI der Erde – Hammerhof

„Mit Mitteln der Kunst soll die Vision der Erd-Charta den Besuchern des Hammerhofes auf emotionale Weise näher gebracht werden“ © Foto: Franz Goder

Es war nicht nur ein Schrei, der die Besucher der Vernissage im Waldinformationszentrum Hammerhof in Warburg-Scherfede in seinen Bann zog. Aus den Werken der 25 Künstlerinnen und Künstler der ART i.G im Kulturverein ARTD Driburg hallte mit vielen farbigen Stimmen der Ruf nach mehr nachhaltigem Umgang mit den natürlichen Ressourcen als einem, wie es in der Einladung stand „Schlüssel zu mehr Gerechtigkeit untereinander und mit der Natur“. Die Kunstschaffenden visualisieren die Folgen und Herausforderrungen des Klimawandels, eines Klimawandels, der alle Menschen auf der Erde betreffen wird.  MEHR ZUR VERNISSAGE UND ERD-CHARTA:

http://www.artcamp.de/artists/erdcharta_schrei-der-erde_waldinformationszentrum-hammerhof_ausstellung/

Vanessa Paschakarnis & John Greer „ASPIRATION – behind thick walls“

Vanessa Paschakarnis & John Greer leben und arbeiten in Canada und Italien. © Foto: Franz Goder

Riesige Erdschnaken nehmen die Besucher gefangen, wenn sie den historischen Rittersaal der Burg Dringenberg betreten. Schöpferin dieser Tierskulpturen aus Stahl und ägyptischem Marmor, die ihre filigranen Beine auf bis zu jeweils 16 Quadratmeter stellen und deren Schatten zu zweidimensionalen Zeichnungen werden, ist die Künstlerin Vanessa Paschakarnis. Zusammen mit John Greer, der seine bis zu 1,70 Meter langen „Postkarten“ und bis zu 1,80 hohen Figuren im historischen Gewölbekeller der Burg Dringenberg präsentiert, bespielen sie die Ausstellung „ASPIRATION – hinter dicken Mauern – behind thick walls“.  MEHR ZUR VERNISSAGE UND ZUM KÜNSTLERPAAR:

http://artists.artcamp.de/paschakarnisandgreer/

Erwin Leber’s „Projektionen“

Erwin Leber lebt und arbeitet in Berlin und in der Nähe von Berlin. © Foto: Franz Goder

„Ein Bild ist für mich dann gelungen, wenn ich den Eindruck habe, dass die von mir gesehene und als erregend empfundene Realität essentiell in dem von mir gestalteten Bild sichtbar bleibt, ohne die Realität abzubilden“.  Erwin Leber ringt im Schaffensprozess immer wieder um diese Bildaussage.  Er präsentiert Ergebnisse als Aquarelle und Ölpastelle in einer Ausstellung in der Burg Dringenberg unter dem Titel „Projektionen – eine Naturreise durch Licht und Schatten“.   MEHR ZUR VERNISSAGE UND ZU ERWIN LEBER’S KÜNSTLERISCHEM IMPETUS:

http://www.artcamp.de/artists/erwin_leber_ausstellung_projektionen_burg_dringenberg/

Jürgen Königs „Seltsame Himmelserscheinungen“

Jürgen Königs lebt und arbeitet in der Nähe von Siegen und in Frankreich. © Foto: Franz Goder

Experimente mit dem Himmel werden viele im übertragenen Sinne lieber vermeiden wollen. Jürgen Königs sucht als Fotokünstler jedoch gerade diese Herausforderung: „Seltsame Himmelserscheinungen“ nennt er seine Zusammenstellung von experimentellen Fotografien, die als Auswahl in einer Ausstellung im Historischen Rathaus Dringenberg gezeigt werden.   MEHR ZUR VERNISSAGE UND ZU JÜRGEN KÖNIG’S ARBEITSWEISE:

http://www.artcamp.de/artists/juergen_koenigs_ausstellung_seltsame_himmelserscheinungen_in_dringenberg/

Holzpostkarten – Sammlung Hussong im Schloss Corvey bei Höxter

© Foto: Franz Goder

Große Kunst auf kleinen Formaten erwartete die Besucher der Vernissage im Schloss Corvey: Über 600 Exponate und damit die vollständige Sammlung Hussong von Künstler-Holzpostkarten zogen die Betrachter in ihren Bann. Aus den über mehrere Jahrzehnte zusammengetragenen Werken der Künstlerinnen und Künstler konnte man erkennen, dass Kunst zwar in vielen Sprachen spricht, Aussagen, Darstellungen, Farben und Formen jedoch immer wieder den  Dialog mit den Kunstinteressierten suchen und finden.  MEHR ZUR VERNISSAGE UND ZUM AUFBAU DER HOLZPOSTKARTEN-SAMMLUNG:

http://www.artcamp.de/artists/kuenstler_holzpostkarten_sammlung_hussong_weltkulturerbe_schloss_corvey/

UNI Paderborn: „Kann 3D-Druck Kunst sein?“

© Foto: Franz Goder

Was ist Kunst? Auf diese Frage soll Picasso einst geantwortet haben: „Wenn ich es wüsste, würde ich es für mich behalten!“.   Spätestens seit der Geschichte mit der Badewanne von Joseph Beuys gibt es auch den Spruch „Ist das Kunst oder kann das weg?“ Nun ja, dort ging es auch in gewisser Weise um 3D-Kunst, im Unterschied zum aktuellen 3D-Druck war jedoch analoger Handbetrieb angesagt. Die Studierenden des Fachbereiches Kunst der Fakultät für Kulturwissenschaften der UNI Paderborn hatten in unterschiedlichen Seminaren zusammen mit ihren Studienbegleitenden diese Fragen nach dem Kunstbegriff insbesondere im Hinblick auf neue Möglichkeiten des 3D-Druckes gestellt.

http://www.artcamp.de/artists/3d-druck-in-der-kunst_ausstellung_uni_paderborn_in_dringenberg/

Interpretationen zum Thema „gemeinsam“

© Fotomontage: Franz Goder

23 Künstlerinnen und Künstler der Gruppe ART I.G. des Kulturvereins ARTD Driburg zeigten mit dieser Ausstellung am Tag des offenen Denkmals in Bad Driburg-Dringenberg die Vielfalt künstlerischer Ausdrucks- und Interpretationsmöglichkeiten zum Thema „gemeinsam“, das nicht zuletzt aktuell im gesellschaftlichen und politischen Raum wieder große Bedeutung hat.  MEHR ZUR  VERNISSAGE UND ZUR ENTWICKLUNG DER GEMEINSCHAFTSAUSSTELLUNG:

http://www.artcamp.de/artists/ausstellung-gemeinsam-artd-driburg-historisches-rathaus-dringenberg-2016/